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Geboren in Meran in Südtirol studierte Edith Haller Opern- sowie Konzert- und Liedgesang an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Bereits während des Studiums führten die Sopranistin erste Opernengagements nach Italien, Tschechien und Slowenien und sie gewann internationale Aufmerksamkeit als erste Preisträgerin des "Mario Lanza" Gesangswettbewerbs 2003 in Filignano.
Von 2002-2005 gehörte die Sängerin zum Ensemble des Theater St.Gallen und feierte dort Erfolge im lyrischen und jugendlich dramatischen Fach, wie beispielsweise als Tatjana (Eugen Onegin), als Desdemona (Otello) oder als Csardasfürstin in der gleichnamigen Opertte.
Der Wechsel an das Badische Staatstheater in Karlsruhe brachte in der Jahren 2005-2009 die Hinwendung zum deutschen Repertoire. Besonders als Sieglinde (Walküre) oder Senta ( der fliegende Holländer) begeisterte Edith Haller Publikum und Presse gleichermaßen.
Internationale Aufmerksamkeit erregte die junge Sopranistin im Jahr 2006 bei ihrem Debut bei den Bayreuther Festspielen, welche der Sopranistin gleich vier Rollen anvertrauten, die Partien der Freia, Helwige, dritte Norn und Gutrune im Ring des Nibelungen. Dazu kamen im Jahr 2010 die Sieglinde (Walküre) und 2014 die Partie der Elsa (Lohengrin).
Es folgten Engagements an die führenden internationalen Opernhäuser und Festivals, wie zum Beispiel der Staatsoper Wien, der Bayrischen Staatsoper, der Staatsoper Hamburg, der deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Opernhaus Zürich, dem Royal Operahouse Covent Garden,dem Teatro Real Madrid, der Opéra National de Paris oder der Den Norske Opera, dem New National Theatre Tokyo, den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Neben den jugendlichen Fachpartien Richard Wagners (Eva, Elsa, Elisabeth, Senta und Sieglinde) zählt Frau Haller u.a. auch Chrysothemis (Elektra)und Ariadne ( Ariadne auf Naxos) von Richard Strauss, Leonore (Fidelio) von Beethoven, Marie (Wozzeck) von Alban Berg, Ursula (Mathis der Mahler) von Hindemith oder Ellen Orford (Peter Grimes) von Britten zu ihrem Repertoire.
Seit 2013 erweitert die Sopranistin ihr Repertoire um Partien des hochdramatischen Sopranfachs und war hier u.a. als Isolde (Tristan und Isolde) am Theater in Lübeck und an der Kolobov Novaya Opera Moscow sowie als Brünnhilde (Walküre) an der Oper Leipzig zu hören.
Edith Haller ist ein gefragter Gast bei vielen internationalen Orchestern und konzertierte beispielsweise mit dem New Zealand Symphony Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, dem Royal Flemish Philharmonic Orchestra und dem Hilversum Radio Filharmonisch Orkest, den Münchner Philharmonikern und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
Die Sopranistin arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Philipp Jordan, Adam Fischer, Marek Janowski, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Jesus Lopez Cobos, Riccardo Muti, Michael Schoenwand, Maurizio Barbacini, Jiri Kout, Ingo Metzmacher, Simone Young, Markus Stenz, Constantin Trinks, Sebastian Weigele, Stefan Soltesz, Pietari Inkinen, Denis Russel Davies, Semyon Bychkov, und Regisseuren wie Graham Vick, Ian Judge, Tancred Dorst, Franziska Severin, Josef Köpplinger, Antony Pilavacchi, Claus Guth, Günter Krämer, Dieter Dorn, Giancarlo Del Monaco, Philippe Arlaud, Alexander Schulin, Katharina Wagner.